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Gesundheit & Prävention

Mit Bewegung und Gesang gegen die Demenz


Das ehrenamtliche Musikteam vom „Gemeinsam singen“  mit Roland Häberle, Sonja Weiler, Hertraud Melzer, Hans Bässler, Dieter Uebele,
Robert Florin (v.l.). Foto: Stadtverwaltung Eislingen

Als in Eislingen vor gut zehn Jahre das Demenz-Netzwerk gegründet wurde, gehörten Gruppen für Bewegung und Gesang zu den ersten kostenlosen Angeboten für Betroffene. Sie gibt es bis heute und sie haben nach wie vor großen Zulauf.

Vor zehn Jahren entstanden die ersten kostenlosen Angebote beim damals neu gegründeten Demenz-Netzwerkes in Eislingen. Die Singgruppe ‚Gemeinsam singen‘, der ‚Bewegungstreff – mit Bewegung älter werden‘ und die Bewegungsgruppe ‚Bewegung mit Musik im Sitzen‘ gehören zu den ersten Angeboten, die von dem Netzwerk ins Leben gerufen wurden. 

Der Eislinger Physiotherapeut Alois Maier (kleines Foto) startete im März 2015 mit dem kostenlosen Angebot ‚Bewegungstreff - mit Bewegung älter werden‘. Anfangs fand das Angebot im Altenzentrum St. Elisabeth statt. Dort wurde das Angebot von Heimbewohnern wie auch von Nicht-Heimbewohnern gern angenommen. 

Auf Grund der wachsenden Nachfrage war den Initiatoren schnell klar, dass das Bewegungsangebot beibehalten werden muss. So musste aufgrund eines größeren Platzbedarfs in die neuen Räumlichkeiten des Gemeindehauses St. Markus in der Bauschengasse 3 umgezogen werden.

Dort findet der Bewegungstreff nach wie vor jeden Montag von 15 Uhr bis 16 Uhr unter der fachgerechten Leitung des Physiotherapeuten statt. Gerade die Beweglichkeit und vor allem die Muskelkraft sind im Alter von entscheidender Bedeutung, um ein Sturzrisiko zu vermindern.
Anna Fink, die ebenfalls im Jahr 2015 die Bewegungsgruppe ‚Bewegung mit Musik im Sitzen‘ ins Leben rief, fing ebenfalls in den Räumlichkeiten des Altenzentrums St. Elisabeth mit einem kleinen Kreis bewegungsfreudiger Menschen an. Auch hier war die Nachfrage groß. 

Aus gesundheitlichen Gründen musste Anna Fink nach ein paar Jahren die Leitung abgeben. Renate Wolff übernahm die Aufgabe mit viel Engagement und Herzblut. Mittlerweile findet dieses Angebot montags von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Treff im Löwen (Bahnhofstraße 9) statt und erfreut sich weiterhin größter Beliebtheit. Aus diesem Grund ist die Teilnehmerzahl hier begrenzt, sodass eine Anmeldung bei Heike Kirn, Leiterin des Treffs im Löwen, erforderlich ist.

Ein weiteres Angebot, das ebenfalls sein Zehnjähriges feiert, ist ‚Gemeinsam singen‘, das zu Beginn noch im Christusgemeindehaus angesiedelt war. Eine kurze Zeit wurde es von der Musikschule geleitet, bevor Hans Bässler die Gruppe, zusammen mit Klaus Grimm und Siegfried Hollnaicher, übernahm. Mittlerweile hat sich das Leitungsteam rund um Hans Bässler, das die gesamten Lieder instrumental begleitet, verändert und vergrößert. Hinzugekommen sind Hertraud Melzer, Robert Florin, Roland Häberle,  Dieter Uebele und Sonja Weiler. 

Für diese Singstunde braucht es aber nicht nur die Musiker, sondern auch ein Team zur Unterstützung, dass unter anderem das Auf- und Abstuhlen übernimmt. Dieses Team besteht aus Annerose Hagenmeyer, Walter Hochrain, Elvira Lehmann und Erwin Weiler. Neben dem Singen von bekannten Schlagern, Volks- und Wanderliedern werden Gedichte vorgetragen, Witze und Geschichten erzählt, was bei den Teilnehmern schöne Erinnerungen weckt. 

Singen - auch als Balsam der Seele bezeichnet - ist ein wahrer Jungbrunnen. Es bringt die Lungen und das Herz-Kreislaufsystem auf Vordermann und stärkt somit den gesamten Organismus. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf den Körper, sondern wirkt gerade durch das gesellige Beisammensein einer Isolation entgegen. Geprobt wird nach wie vor dienstags im Treff im Löwen von 15 bis 16 Uhr.

Infos zur Seniorenarbeit und  zum Demenz-Netzwerk bei der Stadt Eislingen:  Heide Daiss, Tel.: 07161 / 804-237 oder Christina Szalontay, Tel.: 07161 / 804-236.

Gesundheit & Prävention

Zuviel Sonne schadet der Haut


Faltenbildung lässt sich nicht vermeiden, aber bei entsprechender Pflege verlangsamen.  Foto: Prostock-studio/stock.adobe.com/www.vitamindoctor.com/akz-o

Falten in der Haut lassen sich nicht vermeiden. Das ist ein natürlicher Prozess, denn im Alter verliert die menschliche Hülle an Elastizität. Doch der Prozess lässt sich verlangsamen.ie Haut an Elastizität: Es bilden sich Falten. Aufhalten kann man diesen natürlichen Prozess nicht, er lässt sich aber verlangsamen. Abseits von Anti-Aging-Kosmetik hat auch der Lebensstil Einfluss auf die Hautalterung.

Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung wirken sich positiv auf das Hautbild aus. Nikotin und hoher Alkoholkonsum hingegen sind Stress für den Körper und lassen die Haut schneller altern. Das heißt nicht, dass nicht auch die ein oder andere Ausnahme erlaubt ist, solange für genügend Ausgleich gesorgt ist.

Außerdem ist viel Sonne ungünstig. Warmes Sonnenlicht tut zwar dem Wohlbefinden gut, doch für die Haut ist die UV-Strahlung auf Dauer schädlich. Die Strahlung, insbesondere UV-A, dringt in die tiefen Hautschichten ein und schädigt dort die Zellen des elastischen Bindegewebes.
Aber keine Sorge, man muss deshalb den Sommer nicht komplett im Schatten verbringen. Man kann die  Haut von außen mit Sonnencreme schützen und zusätzlich einen Sonnenschirm aufspannen – im Inneren des Körpers.

Carotinoide sind Pflanzenstoffe, die als natürlicher Sonnenschutz gelten. Sie können dabei helfen, UV-Strahlung abzublocken. Carotinoide gehören zu den sogenannten Antioxidantien. Das sind Stoffe, die die Zellen der Haut vor Schäden schützen. Zu den Carotinoiden gehört Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Es ist unter anderem in Möhren sowie Petersilie enthalten
.
Ihre schützende Wirkung können Carotinoide entfalten, wenn sie über mindestens zehn Wochen eingenommen werden, zum Beispiel in Form eines Mikronährstoffpräparates. 

Grüner Tee, Vitamin E, Vitamin C und Zink gehören ebenfalls zu den Antioxidantien. Sie verbessern den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, verringern Hautschäden und schützen gegen Kollagenabbau.

Das Eiweiß Kollagen ist verantwortlich für die Festigkeit und Elastizität von Haut und Bindegewebe. Besonders das Coenzym Q10 verhindert Abbauprozesse von elastischen Hautbestandteilen und verbessert die Hautglätte. Deshalb ist es ein typischer Bestandteil von Antifaltencremes. In Studien wurde nachgewiesen, dass die Einnahme von Präparaten mit einer Kombination dieser Mikronährstoffe die Hautelastizität erhöht.                         akz-o

Gesundheit & Prävention

Wenn Karies den Zahn angreift


Zähne bleiben länger gesund, wenn sie täglich mindestens zwei Mal geputzt werden. Foto: deagreez/stock.adobe.com

Zahnpflege  bleibt wichtig, wenn man auch morgen noch kraftvoll zubeißen will. Experten raten zu Zahnpasta mit Fluorid und Calcium. Wer seine Zähne vor Karies schützen will, sollte  auch auf zuckerarme Nahrung achten.

Ob durch Schokolade oder Obst: Zucker aus der Nahrung wird im Mund durch bestimmte Bakterien (Plaquebakterien) in Säuren umgewandelt, die sich als Belag auf die Zähne legen. Diese greifen den Zahnschmelz an. Mit der Zeit kann dadurch Karies entstehen, wobei die Zahnsubstanz zerstört wird. 

Mit gründlicher Mundhygiene und einer zuckerarmen Ernährung kann man vorbeugen. Zusätzlich können bestimmte Mikronährstoffe den Zahnschmelz stärken.
Mindestens zweimal täglich Zähneputzen, idealerweise mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta, ist ein Muss für gesunde Zähne. Fluorid ist im Speichel enthalten und verhindert, dass Mineralstoffe aus der Zahnsubstanz herausgelöst werden. Gleichzeitig macht es den Zahnschmelz widerstandsfähiger. Fluorid bindet in der Mundhöhle zahnschädigende Säuren und trägt damit zu deren Neutralisierung bei – wird dabei aber auch aus dem Zahnschmelz herausgelöst. 

Es ist daher sinnvoll, regelmäßig kleine Mengen Fluorid, zum Beispiel durch die Zahnpasta, aufzunehmen. Zudem wirkt Fluorid antibakteriell, indem es das Wachstum der Kariesbakterien hemmt.
Ein weiterer wichtiger Mineralstoff im Speichel ist Calcium. Er remineralisiert die Zähne. Das bedeutet, kleine Schäden im Zahnschmelz werden repariert. Besonders das Zusammenspiel aus Vitamin D und Calcium stärkt die Zähne nachweislich, denn Vitamin D stellt die Aufnahme von Calcium im Darm sicher. Das so genannte Sonnenvitamin wird von der Haut meist nur zwischen Mai und September bei direkter Sonneneinwirkung gebildet. In Winter und Frühjahr ist die aber zu schwach, deshalb leiden viele Deutsche in dieser Zeit an Vitamin-D-Mangel. Es kann daher sinnvoll sein, Vitamin D in Form von Präparaten einzunehmen. 

Darüber hinaus sorgt ein ausreichender Speichelfluss dafür, dass die Mineralstoffe auf die Zähne gebracht und Nahrungsreste aus dem Mundraum gespült werden. Anregen lässt er sich beispielsweise durch das Kauen von (zuckerfreiem) Kaugummi und ausreichendes Trinken – allerdings keine zucker- oder säurehaltigen Getränke wie Limonaden oder Fruchtsäfte. Zur gründlichen Mundhygiene gehört außerdem das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste. 

Experten raten deshalb, regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt zu gehen. So könne  Karies früh genug entdeckt und behandelt werden.          akz-o

Gesundheit & Prävention

Geheimrezepte für 
leidenschaftliches Altern


Wie der Mensch leidenschaftlich älter werden kann, erzählte Marion Roeschke in Salach. Die Autorin ist das beste Beispiel dafür. Foto: Ulrike Luthmer-Lechner

Von Ulrike Luthmer-Lechner

Älter werden bedeutet nicht, der verlorenen Jugend nachzutrauern oder gar Stillstand. Im Gegenteil. Es ist nie zu spät, Körper, Geist und Seele zu trainieren und an passenden Stellschrauben zu drehen. Das sagt die pensionierte Zahnärztin und Buchautorin Marion Roeschke.

Älter werden und ganzheitlich fit bleiben. Geht das? „Ja“, sagt Dr. Marion Roeschke, die in ihrem Buch „Natürlich jung“ Geheimrezepte für leidenschaftliches Altern vorstellt. Die 67-jährige Zahnärztin im Ruhestand und Weltmeisterin im Natural Body Building lebt es vor, was bei ihrer Lesung in Salach deutlich wurde.

„Gesundheit ist kein Zustand, sondern ein fließender Prozess“, so Marion Roeschke. Ratsam sei eine eigene Bestandsaufnahme, denn Erkrankungen sei man nicht ausgeliefert. Tipps für Ernährung, Bewegung und seelische Balance nebst der Motivation, nicht nur Nachzudenken sondern auch Umzudenken, stellt die Zahnärztin in ihrem Buch „Natürlich jung“ vor. In der Salacher Buchhandlung von Angelika Dölker lauschte das Publikum gespannt den Orientierungshilfen für ein ganzheitlich leidenschaftliches Altern. 
Positive Lebensgestaltung könne trainiert werden, die Zauberformel: „Wille statt Pille“. Fast lag schon das Berufsleben mit Abdrucklöffel und Bohrer hinter ihr, als sie 2010 in Frankfurt am Main einen Iron-Man-Wettbewerb besuchte und Feuer fing. Ihr Entschluss stand fest: Ich versuche das auch. 
Fortan radelte sie 24 Kilometer von Stuttgart zu ihrer eigenen Praxis in Reichenbach/Fils, kraulte und joggte. Ihr unbändiger Ehrgeiz wurde 2011 mit einem Sieg belohnt. „Danach trainierte ich 15 bis 20 Stunden pro Woche“. 2022 errang sie den Weltmeistertitel in der Bikiniklasse 60+ in Los Angeles. 

Jetzt, im Ruhestand,  hat die Powerfrau und Autorin Zeit für Sport, Tango tanzen, Fernsehauftritte und um als Model über Laufstege zu schreiten. Was ist denn nun das Geheimnis,  im Alter fit zu bleiben? Der Körper altere deswegen, weil im Gehirn Nervenzellen und Zellfunktionen verloren gehen, der sinkende Dopaminspiegel macht sich bemerkbar. Ist dieser Schaden so groß, dass das Gehirn ihn nicht mehr kompensieren kann, spricht man von einer neurodegenerativen Erkrankung. 

Bin ich ein Schussel? Wer kennt die Situation nicht, wenn man mal wieder die Lesebrille sucht, obwohl sie auf dem Kopf sitzt. Demenz und Parkinson nehmen bei Älteren  stetig zu. „Täglich strömt eine Vielzahl von Reizen auf unser Gehirn ein, gönnen Sie ihrem Gehirn Auszeiten und schaffen Sie Freiräume“. Wie? „Man sollte positive Emotionen dagegensetzen“. 

Roeschke plädierte für regelmäßiges Lesen in der zweiten Lebenshälfte: Das Eintauchen in die faszinierende Welt der Bücher verbessere die kognitiven Fähigkeiten, Konzentration, kritisches Denken und den Wortschatz. Bei der Ernährung gelte: pflanzliche Ernährung ist gesünder als tierische. „Je stärker ein Nahrungsmittel industriell bearbeitet wird, umso schädlicher für den Körper“. Süßigkeiten, Softdrinks und Proteinshakes seien ebenso schlecht wie Fleischalternativen. 

„Der Stoffwechsel wird im Alter langsamer, besser daher nur noch kleine Portionen an Nudeln und Kuchen, stattdessen mehr Salat und Gemüse“. Weil das Auge mit isst, sollten Mahlzeiten zelebriert werden. „Ein schön gedeckter Tisch hebt Genuss und Laune“. 

Bewegung ist Leben, daher bewähren sich Wandern, Radfahren und Schwimmen zur schonenden Stärkung von Herz und Kreislauf. Treppe statt Aufzug und Rückwärts gehen sind kleine Ansätze für den Alltag. „Kraft- und Ausdauertraining sind wichtig und bedeuten Sturz-Prophylaxe“. 

Sex im Alter? „Die wenigsten Senioren sind im Adamskostüm ein Knaller“, aber, so die Zahnärztin, „beim Sex werden alle Sinne aktiviert und der Körper schüttet Glückshormone aus.“ Der Mensch sei ein Berührungswesen und ohne Berührung könne er nicht leben. „Wir sind auf Stimulierung von außen angewiesen.“ 

Abschließend legte sie den Besuchern ans Herz: „Wollen wir lange leben, sollten wir zum Buch greifen“. Buchhändlerin Angelika Dölker vernahm es mit Wohlwollen.       

Gesundheit & Prävention

Der Wohlstandsbauch setzt der Leber zu

Die Leber ist zwar das einzige Organ im Körper, das sich wieder regenerieren kann, doch sollte das kein Grund sein, sich nicht um das Organ zu kümmern. Denn schnell kann es für eine Heilung zu spät sein.

Weltweit stellen Lebererkrankungen eines der größten Gesundheitsprobleme dar und gehören zu den häufigsten Todesursachen. Allein in Deutschland gibt es mindestens fünf Millionen Leberkranke. Die Ursachen für Lebererkrankungen sind vielfältig: Häufigste Ursache für eine Leberentzündung ist die Fettleber durch Übergewicht, Diabetes mellitus oder Alkohol, gefolgt von Virusinfektionen.

Oft kann nur eine Lebertransplangtation Leben retten. Doch die Organspendezahlen sind 2022 gesunken und nur 40 Prozent der Deutschen hatten ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentiert. In der Bevölkerung scheint das Thema Organspende grundsätzlich präsent zu sein: Bei den im März 2023 veröffentlichten Ergebnissen einer aktuellen Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gaben 84 Prozent der Befragten an, einer Organ- und Gewebespende eher positiv gegenüberzustehen. Doch gleichzeitig wünschten sich 44 Prozent mehr Informationen und nur 40 Prozent hatten im Jahr 2022 einen Organspendeausweis. 

Auch der von der Stiftung Organtransplantation (DSO) für das Jahr 2022 gemeldete Rückgang der Organspendezahlen um 6,9 Prozent legt nahe, dass weiterhin Aufklärung und Sensibilisierung für das wichtige Thema Organspende notwendig sind. Nur so können die vielen Organspendebefürworter motiviert werden, ihre Spendenbereitschaft auch tatsächlich in einem Organspendeausweis oder einer Patientenverfügung zu dokumentieren.

Dass es bei der Organspende besonders für den Bereich Lebertransplantationen, kurz LTX, zukünftig noch große Herausforderungen geben wird, betont Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung: „Die Leber ist das zweithäufigste Transplantationsorgan. Eine gesunde Leber erfüllt viele lebenswichtige Aufgaben, die bislang von keiner medizinischen Apparatur über einen längeren Zeitraum übernommen werden können“. 

Bis vor Kurzem war die chronische Hepatitis C einer der häufigsten Gründe für eine Lebertransplantation. Diese Erkrankung kann inzwischen jedoch bei fast allen Patienten in kurzer Zeit geheilt werden. Durch die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten ist der Bedarf an Lebertransplantationen aufgrund von Hepatitis C deutlich gesunken. Andererseits erwartet die Medizin eine neue Welle von Betroffenen, die eine Lebertransplantation benötigen: Rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland hat eine durch Fetteinlagerung vergrößerte Leber – und die Zahl nimmt stetig zu. 

Prof. Manns weist in diesem Zusammenhang auf das wichtige Thema Ernährung hin: „Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist meist ein Wohlstandsproblem der westlichen Industrienationen. Zu den wesentlichen Ursachen zählt der moderne Lebensstil, der häufig durch zu wenig körperliche Aktivität und ein überreiches Nahrungsangebot – insbesondere Kohlenhydrate – geprägt ist. Das kann letztendlich zum so genannten Metabolischen Syndrom führen, einer Kombination von verschiedensten risikobehafteten Aspekten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes, die am Ende auch auf die Leber einen sehr negativen Effekt hat. 

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