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Sicherheit

Wichtige Dokumente gut sichern


Wichtige Dokumente wie die Patientenverfügung sollten gut aufbewahrt werden. Foto: Pixabay

Im richtigen Augenblick sollte man alle wichtigen Dokumente griffbereit haben und nichts mehr aus irgendwelchen vollen Aktenordnern oder zwischen Büchern auf dem Regal heraus kramen müssen. Da empfiehlt sich eine Dokumentenaufbewahrung, wie sie unter anderem Banken anbieten. 

Um für den Krankheits-, Pflege- oder Todesfall vorzusorgen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um die eigenen Vorstellungen und Wünsche auch dann durchzusetzen, wenn man selber nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen oder sich mitzuteilen. 

In einer Patientenverfügung lässt sich schon  im Voraus festlegen, welche medizinischen Maßnahmen in welcher Situationen gewünscht sind oder abgelehnt werden. Wenn kein gerichtlich bestellter Betreuer die Angelegenheiten regeln soll, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, empfiehlt sich die Vorsorgevollmacht. Darin ist eine vertrauenswürdige Person benannt, die im Bedarfsfall  alle wichtigen Entscheidungen treffen kann.

Wer im Todesfall die Erbfolge anders regeln möchte als im Bürgerlichen Gesetzbuch vorgesehen, sollte ein Testament aufsetzen, dass dann aber auch am Tag X von angehörigen gefunden werden sollte.

All diese Dokumente sollten sicher aufbewahrt werden. Und zwar so, dass sie nicht nur vor ungewolltem Abhandenkommen, sondern auch vor Zerstörung durch Feuer oder Überflutung, Diebstahl oder Manipulation geschützt werden sollten.  Die Dokumente sollten aber so aufbewahrt werden, dass sie überhaupt wirken können. Liegt etwa ein Testament perfekt gesichert im Tresor, aber niemand weiß, dass es dort abgelegt ist, oder niemand hat die Möglichkeit, heranzukommen, können die letzten  Wünsche  nicht berücksichtigt werden. 

Sicherheit

Schockanrufe: Täter haben
alte Menschen im Visier


Eine Seniorin erhält einen Schockanruf. Die Betrüger verlangen
einen hohen vierstelligen Betrag. Foto: Freepik

Mit Schocknachrichten bringen Betrüger vorwiegend alte Menschen am Telefon durcheinander. Immer wieder erreichen sie dabei ihr Ziel: Ihre Opfer händigen ihnen hohe Geldbeträge und Schmuck aus.

Seit mehreren Jahren schon berichtete die Polizei über Schockanrufe bei zumeist älteren Menschen. Doch aller Warnungen zum Trotz: Immer wieder fallen Senioren auf die Betrugsmasche rein und übergeben den Täter bzw. deren Helfern zum Teil hohe Geldbeträge. 

So eine 83-jährige Frau aus  dem Rems-Murr-Kreis. Sie hatte einen Anruf erhalten, in dem ihr vorgespielt wurde, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und befinde sich nun in Gewahrsam. Für eine Freilassung solle er eine Sicherheit hinterlegen. 

Die Anruferin gab sich als Schwiegertochter der Seniorin aus und nannte deren korrekten Vornamen. Zudem wurde im Gespräch auch der korrekte Vorname des Sohnes genannt. Unter dem Druck der vermeintlichen Notlage fuhr die Seniorin auf Anweisung der Anrufer mit ihrem Pkw zum Amtsgericht und übergab dort einer Frau, die sich als Mitarbeiterin des Gerichts ausgab, einen Karton mit Gold im sechsstelligen Wert und verschwand.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser perfiden Betrugsmasche, bei der  meist ältere Personen um ihr Hab und Gut gebracht werden. „Der Begriff Schockanruf mag zunächst harmlos klingen, doch die Auswirkungen auf die Betroffenen sind gravierend, so ein Polizeisprecher. 

Obwohl die Phänomene des Enkeltrickbetrugs weitläufig bekannt sind, unterschätzen viele Menschen die psychischen und physischen Reaktionen, die solche Anrufe hervorrufen können. Ein tieferes Verständnis dieser Wirkmechanismen kann helfen, sich besser zu schützen. Ein Schockanruf zielt darauf ab, die Betroffenen in eine extreme Drucksituation zu versetzen.

Die Täter bauen durch glaubwürdig klingende Geschichten und wiederholte Anrufe enormen psychischen Druck auf. Dies führt zu einer Ausschüttung von Adrenalin im Körper der Opfer. Adrenalin ist ein Stresshormon, das den Körper in einen „Kampf-oder-Flucht“-Zustand versetzt. In dieser Situation steigen Herzschlag und Atmung, und die Sinne schärfen sich. 
Dieser Zustand ist normalerweise hilfreich, um in gefährlichen Situationen schnell reagieren zu können. Allerdings hat die Adrenalinausschüttung auch einen entscheidenden Nachteil: Sie beeinträchtigt die kognitiven Fähigkeiten. Das rationale Denken wird durch den emotionalen Stress überlagert, was dazu führt, dass Betroffene weniger in der Lage sind, die Situation kritisch zu hinterfragen. 

Die Täter nutzen diesen Umstand geschickt aus. Sie drängen die Opfer zu schnellen Entscheidungen und setzen sie unter Zeitdruck. Häufig fordern sie die Opfer auf, die Leitung während der gesamten Prozedur nicht zu trennen, wodurch verhindert wird, dass diese mit vertrauten Personen Rücksprache halten können. 

Viele Opfer von Schockanrufen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein und Hilfsbereitschaft aus. Sie wollen in der vorgegebenen Notsituation schnell helfen und lassen sich deshalb auf die Forderungen der Täter ein. Trotz gelegentlicher Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Geschichte schaffen es die Täter oft, diese Zweifel mit plausibel klingenden Argumenten zu beseitigen. 

Die finanziellen Verluste durch Schockanrufe sind oft erheblich, doch die psychischen Folgen wiegen häufig noch schwerer. Viele Opfer empfinden Scham, Selbstvorwürfe und Angst vor negativen Reaktionen aus ihrem Umfeld. Diese emotionalen Belastungen führen dazu, dass sie das Ereignis häufig verschweigen, selbst wenn sie in einem funktionierenden sozialen Netz eingebunden sind. Schockanrufe nutzen gezielt die psychologischen und physischen Reaktionen der Opfer aus. Die Polizei rät, sich der Dynamik solcher Situationen im Vorfeld bewusst zu sein, um sich dann im Akutfall besser schützen zu können. 

Sicherheit

Im Alter noch ans Steuer?


Am Alter noch ans Steuer?  Senioren verzichten ungern aufs Autofahren. Foto: Pixabay

Von Ulrike Luthmer-Lechner

Aufs Autofahren wollen die meisten Senioren nicht verzichten und setzen sich noch gerne hinters Lenkrad. Doch im Alter lassen körperliche Fähigkeiten und das Reaktionsvermögen unweigerlich nach. Die Polizei registriert immer mehr Verkehrsunfälle mit alten Menschen. 

Die tägliche Autofahrt ins Dorf lässt sich Meinrad S, nicht nehmen, ebenso wenig den Sonntagsausflug mit seiner Frau in die Umgebung, Mit dem Auto  natürlich. Der 76-Jährige aus einer Göppinger Umlandgemeinde fühlt sich noch rüstig und fit genug, um sein Heilix Blechle aus der Garage zu holen. Auch längere Strecken würde er noch fahren.  Nur größere Städte würde er jetzt meiden, dort sei ihm dann doch zu viel Verkehr.

Autofahren im Alter? In Deutschland gibt es keine Altersgrenze für den Führerschein. Die Eigenverantwortung der Autofahrer ist gefragt. Auch wenn ältere Fahrzeuglenker oft als erfahrene und zuverlässige Verkehrsteilnehmer gelten, lassen körperliche Fähigkeiten und das Reaktionsvermögen im Alter unweigerlich nach. Thomas Hagel vom Polizeipräsidium Ulm kennt die Zahlen der Risikogruppe Senioren ab 65 Jahren.

„Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit der Beteiligung der Generation 65 plus nahm im Gebiet des Polizeipräsidium Ulm 2024 im fünften Jahr in Folge erneut zu“, berichtet Thomas Hagel vom Polizeipräsidium Ulm. Vorfahrtsverletzungen, Fehler beim Ein-/ und Anfahren sowie falsches Abbiegen und Wenden seien die Hauptursachen. „Im Jahr 2024 starben bei 19 Unfällen Senioren, in sechs Fällen als Beifahrer“, so der Polizeisprecher. 
Mobil zu sein bedeutet Unabhängigkeit und Lebensqualität, besonders im ländlichen Raum, wo es oft kaum eine Alternative  zum Pkw bestehen. Gerade deshalb sei es wichtig, dieses hohe Gut zu erhalten. 

Ältere Verkehrsteilnehmer sind aktiv als Fußgänger, Fahrradfahrer und Pkw-Lenker unterwegs. Ziel soll es sein, die Mobilität bis ins hohe Alter zu fördern und altersbedingte Schwächen möglichst zu kompensieren. Die Abnahme der sensorischen, kognitiven und motorischen Leistungsfähigkeit können Auswirkungen auf die Fahrkompetenz haben. „Mit Tipps und Informationen möchte die Polizei sensibilisieren, die aktive und passive Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden“, so Thomas Hagel. 

In Kooperation mit der Landesverkehrswacht wird die Präventions-Kampagne „Sicher fit unterwegs“ angeboten. „Die Verkehrswachten sind ein wichtiger Partner für die Polizei zur Förderung der Verkehrssicherheit, -erziehung und -aufklärung“, so Thomas Hagel. 

Allerdings sei das Angebot in den vergangenen Monaten beim Polizeipräsidium Ulm nicht angefragt worden. Die eigene Fahrfähigkeit regelmäßig selbstkritisch zu hinterfragen, Seh- und Reaktionsvermögen testen zu lassen, wer will sich schon mit diesem Thema befassen, wenn man doch schon jahrzehntelang schadenfrei mit seinem Heilix Blechle herumkurvt. 

Was aber, wenn sich eine Demenz einschleicht? Abschied nehmen vom eigenen Auto, ein schwerer Schritt. Um sich guten Gewissens ans Steuer zu setzen, könnte ein Mobilitäts- oder Fahrfitness-Check, die von Fahrschulen, Dekra, dem ADAC und dem TÜV angeboten werden, helfen, das Gewissen zu beruhigen und Gefahren zu minimieren. Die Kosten für den Test belaufen sich auf rund einhundert Euro aufwärts.

Die 91-jährige Elisa aus dem Oberland: „Mit Blaulicht verfolgte mich die Polizei, weil mein Fahrverhalten auffällig war,“ berichtet sie. Einer Meldung ans Landratsamt folgte die Aufforderung zu einer über einstündigen Fahrprüfung. „Die habe ich bestanden“. Erst wenn sie im Kopf nicht mehr klar sei, könne sie einen Verzicht der Fahrerlaubnis akzeptieren.

Auch die 79-jährige Julia E. aus Göppingen haderte zunächst, bevor sie vorbildlich handelte. „Ich war immer selbstständig mit dem Auto unterwegs, aber wegen einer Verminderung meiner Sehfähigkeit habe ich mich vor Jahren entschlossen den Führerschein abzugeben“. Sie wolle sich und andere nicht gefährden und steigt seitdem in Bus und Bahn.
                  

Fahren im Alter: So prüft Europa

In Deutschland gibt es aktuell keine Überprüfung der Verkehrstauglichkeit im  Alter. In anderen Ländern Europas  dagegen schon.

In Spanien muss ab einem Alter von 65 Jahren regelmäßig der Führerschein erneuert werden.  Den gibt es erst dann, wenn eine umfangreiche medizinische Untersuchung durchgeführt wurde.

In Italien sind die Regelungen ebenfalls deutlich strenger als in Deutschland. Bereits ab 50 Jahren muss der Führerschein erneuert werden - im Alter von 70 Jahren sogar alle drei Jahre. Eine Gesundheitskontrolle ist teil der Erneuerung - unter anderem werden Herzerkrankungen und Sehschwächen genauer unter die Lupe genommen.   

In Portugal müssen die Menschen, die das 50. Lebensjahr erreicht haben, zum Arzt: Nach einem Gesundheitscheck und einem psychologischen Test wird der Führerschein verlängert. 

In Tschechien werden Führerscheinbesitzer ab dem 60. Lebensjahr alle fünf Jahre zu einem Fahrcheck gebeten, mit zunehmendem Alter verkürzen sich die Intervalle.

Im Dänemark müssen Senioren ab 75 Jahren ein ärztliches Gutachten erstellen lassen und mit zur Führerscheinstelle nehmen. Ab dem 80. Lebensjahr muss dies sogar jedes Jahr erfolgen.  

Auch in Großbritannien werden über 70-Jährige bezüglich der Fahrtauglichkeit untersucht. Bei der Führerscheinverlängerung müssen sie einen Antrag abgeben, auf dem sie alle medizinischen Risiken notieren, die Einfluss auf das Fahrverhalten haben könnten.  

In der Schweiz  müssen Senioren mit Führerschein ab 70  zur „vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung“. Dort wird die Fahrtauglichkeit überprüft und danach erst der Führerschein verlängert. 

In den Niederlanden müssen Autofahrer ab den 75. Lebensjahr sich alle fünf Jahre einer Überprüfung der Fahrtüchtigkeit unterziehen. 

In Ungarn erhalten Autofahrer über 60 ihren Führerschein nicht mehr bis zu zehn, sondern nur für weitere drei, nach dem 70. Geburtstag  für zwei Jahre verlängert.

Sicherheit

Türen und Fenster besser sichern


Spurensicherung nach einem Einbruch. Foto: K-einbruch

Die Spurenlage ist für die Polizisten eindeutig: Die Einbrecher kamen durch ein ungesichertes Fenster ins Haus und durchwühlten die Zimmer auf der Suche nach Wertgegenständen.

Dass Präventionsmaßnahmen vor Einbruch schützen, belegt der bundesweit hohe Versuchsanteil beim Wohnungseinbruch: Weit über ein Drittel (2018: 45,4 Prozent) der Einbruchsdelikte bleiben im Versuchsstadium stecken. Der Grund: Geeignete Sicherungstechnik und eine aufmerksame Nachbarschaft. „Investieren Sie daher in Ihre Sicherheit“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Dabei sollte der mechanische Grundschutz an erster Stelle stehen“, empfiehlt Klotter. „Darüber hinaus kann auch das richtige Verhalten dazu beitragen, einen Einbruch zu verhindern.“ 
Haus- und Wohnungstüren sollten einbruchhemmend sein. Denn Tatsache ist, dass viele Außentüren schon allein mit körperlicher Gewalt, also ohne den Einsatz von Einbruchwerkzeug, leicht zu überwinden sind. 

Sicherheit beginnt aber auch schon bei Ihrem eigenen Verhalten.  Auch wenn  Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen werden, sollte die Tür nicht nur ins Schloss fallen, sondern auch abgeschlossen werden. am besten zweifach. Den Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen verstecken, die Einbrecher kennen jedes Versteck. Kommt der Schlüssel einmal abhanden umgehend den Schließzylinder auswechseln lassen. Bei einer Glastüre sollte der Schlüssel niemals innen stecken gelassen werden. Auf Klingeln nicht bedenkenlos die Türe öffnen und  gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen an den Tag legen. Türspion und den Sperrbügel nutzen.

Fenster machen es Einbrechern auch oft leicht. Übliche Fensterkonstruktionen bieten in der Regel keinen Schutz - meist werden sie vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Besonders gefährdet sind leicht erreichbare Fenster, Terrassen- und Balkontüren. sie sollten gegen Einbruch besonders gesichert werden.

Auch kann jeder hier zur eigenen Sicherheit betragen.  Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit immer verschließen. Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen. Rollläden sollten zur Nachtzeit - und keinesfalls tagsüber - geschlossen werden, damit sie nicht sofort Abwesenheit signalisieren.

Immer mehr Menschen statten ihren Wohnraum mit so genannten Smart-Home-Systemen aus. Ganz bequem lassen sich dann die meisten Geräte im Smart Home über das Smartphone steuern: So kann zum Beispiel die Heizung von unterwegs aus angeschaltet werden, Fenster, Türen und Rollläden lassen sich automatisch öffnen bzw. schließen, oder eine Kamera warnt, wenn sich jemand an der Eingangstür zu schaffen macht.

Vor dem Kauf eines Smart-Home-System sollte man sich jedoch Gedanken darüber machen, welche Funktionen das System übernehmen soll: Soll es für mehr Komfort und Energiemanagement eingesetzt werden oder als Ergänzung zum mechanischen Einbruchschutz? Jedes IT-gestützte System birgt auch ein Sicherheitsrisiko. Daher sind bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit das System nicht von außen überwunden werden kann.

Tipps zum Einbruchschutz gibt es bei der Polizei (www.k-einbruch.de). Auch Fachbetriebe wissen, wie Türen und Fenster gesichert werden.

Sicherheit

Im Alter gut versichert


Wer ins Rentenalter kommt, sollte seine Versicherungsverträge überprüfen. Foto: Fotolia

Wer ins Rentenalter kommt, sollte seine Versicherungen einmal durchschauen. Nicht alle Policen sind noch sinnvoll, andere dagegen sollten sein. Eine Übersicht. 

Die ein oder andere Versicherung benötigt man im Alter nicht mehr und kann sich daher die Prämien sparen. Andere Versicherungen können aber für ältere Menschen sinnvoll sein.

Die Haftpflichtversicherung ist keine gesetzlich vorgegebene Pflichtversicherung. Sie sichert Sach- und Personenschäden an anderen Personen ab, die man selbst verursacht hat. Eine gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze gibt es nicht, doch sollte die Versicherungssumme mindestens bei fünf Millionen Euro liegen. Sofern man ehrenamtlich in einem Verein oder in anderen sozialen Projekten tätig sind, sollte man darauf achten, dass die ehrenamtliche Tätigkeit im Versicherungsschutz der privaten Haftpflichtversicherung enthalten ist, es sei, man genießt bereits Versicherungsschutz durch den Verein oder den sozialen Träger.

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist Pflicht, solange man Auto fährt. Der Bund der Versicherten rät zu einer pauschalen Deckungssumme von 100 Millionen Euro. Es gibt außerdem die Wahl zwischen einer Vollkasko- und einer Teilkaskoversicherung. Während die Teilkasko-Versicherung lediglich gegen Diebstahl sowie Elementarschäden, zum Beispiel Hagel, Versicherungsschutz bietet, deckt die Vollkasko-Versicherung auch mutwillige Beschädigungen durch Dritte und selbst verschuldete Unfälle ab. Die Beitragszahlungen für die Kfz-Versicherung orientieren sich u.a.  an der Kilometerzahl, die man im Jahr fährt. Wer im Alter weniger unterwegs sein, sollte das der  Versicherung melden und kann Geld sparen.
Die Krankenversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Das bedeutet, dass man als Rentner entweder privat oder gesetzlich versichert sind. Senioren wechseln mit Eintritt in das Rentenalter automatisch in die Krankenversicherung der Rentner, sofern Sie während ihrer Berufstätigkeit oder im Rahmen der Familienversicherung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert waren. Vorteil ist, dass die Beitragszahlungen sinken. Anderes gilt für die private Krankenversicherung, bei der die Beitragszahlungen mit zunehmendem Alter ansteigen. Ab dem 55. Lebensjahr gibt es keine Möglichkeit mehr, in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurückzukehren.

Sobald man im Ruhestand lebt, gibt es keinen Anspruch mehr auf die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Deshalb sollte an in Bezug auf den  Unfallschutz selbst Vorsorge treffen. Das gilt nicht nur für Haushaltsunfälle, sondern insbesondere dann, wenn man fit und aktiv ist und zum Beispiel Sport treibt. Die wichtigsten Komponenten der Unfallversicherung sind die Invaliditätsleistung und Assistenzleistungen, die beispielsweise die Kosten für einen Putz- oder Wäschedienst oder für die Hilfe beim Einkaufen übernehmen.

Im Laufe eines Lebens haben sich viele Kostbarkeiten angesammelt. Das gilt für seltene Bücher, für Schmuck, teure Möbel und für Hifi-Technik ebenso wie für ein Elektrofahrrad. Eine Hausratversicherung ist kostengünstig und bietet mit einer pauschalen Versicherungssumme pro Quadratmeter einen umfassenden Versicherungsschutz.

Als Immobilienbesitzer sollte man für die Immobilie eine Wohngebäudeversicherung besitzen. Sie bietet umfassenden Schutz für Gebäudeschäden und übernimmt je nach vereinbarter Versicherungssumme die Instandsetzung und den Wiederaufbau der Immobilie. Abhängig von der Wohnlage kann es darüber hinaus sinnvoll sein, die Wohngebäudeversicherung durch eine Elementarschadenversicherung zu erweitern. 

Als Eigenheimbesitzer ist man über eine private  Haftpflichtversicherung abgesichert. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung richtet sich insbesondere an Eigentümergemeinschaften, an Besitzer von unbebauten Grundstücken und an Immobilienbesitzer, die Immobilien vermieten. Sie gehört nur dann zu den sinnvollen Versicherungen, wenn die private Haftpflichtversicherung keinen ausreichenden Versicherungsschutz bietet.

Der Basisschutz der gesetzlichen Krankenversicherung ist nur auf das Notwendigste im Bereich der Zahngesundheit beschränkt, sodass man die Kosten insbesondere für Zahnersatz weitgehend selbst tragen musss. Diese Leistungslücke kann man mit einer Zahnzusatzversicherung schließen. Leistungsbausteine in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung und Zahnprophylaxe geben die Möglichkeit, die Zahnzusatzversicherung auf Ihren Bedarf auszurichten.

Für Auslandsreisen innerhalb und auch außerhalb der Europäischen Union ist eine Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll, da die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzt sind. Die Auslandskrankenversicherung bezahlt nicht nur während des Auslandsaufenthalts medizinische Behandlungen, sondern auch notwendige Rücktransporte. Sofern man sich länger als acht Wochen im Ausland aufhält, reicht der Versicherungsschutz der Auslandskrankenversicherung nicht aus. Dann ist es empfehlenswert, einen speziellen Vertrag abzuschließen.

Sofern man in einer Mietwohnung leben, sollte man eine Mietrechtsschutzversicherung haben. Immer häufiger kommt es vor, dass älteren Menschen wegen Eigenbedarfs gekündigt wird. Die Kosten für Rechtsstreitigkeiten erreichen schnell hohe Beträge, die von einer Mietrechtsschutzversicherung aufgefangen werden können. Beim Abschluss einer Mietrechtsschutzversicherung sollte man darauf achten, dass die Versicherung auch die Kosten für außergerichtliche und nicht nur für gerichtliche Streitigkeiten übernimmt.

 

TIPP

Sterbeversicherung macht im Alter wenig Sinn

Im Alter macht der Abschluss einer  Sterbegeldversicherung nur selten Sinn, da Versicherte bei langer Laufzeit oft mehr einzahlen als Hinterbliebene herausbekommen. Anstatt eine solche geldzehrende Kapitallebensversicherung abzuschließen, ist es meist besser, die Summe monatlich anzusparen.

  1. Türe immer abschließen
  2. Die Chatliebe kann böse enden
  3. Klingelt's wenn es klingelt?

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