27. April 2026: Fehlstellungen des Fußes
Hallux valgus, auch Ballenzeh genannt, zählt zu den häufigsten Fehlstellungen des Fußes. Geschätzt sind über ein Drittel aller Menschen über 65 betroffen, Frauen deutlich häufiger als Männer. Symptome sind unter anderem Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Nervenschädigungen mit Taubheitsgefühlen. Andreas Stöffler von ReflaxMe spricht am Montag, 27. April von 18.30 bis 19.45 Uhr im DRK-Zentrum, Weißensteiner Straße 40 über Anatomie, mögliche Ursachen, konventionelle Maßnahmen und zeigt eine alternative Behandlungsmethode auf. Neben theoretischem Wissen werden auch einfache Übungen für den Alltag vermittelt. Der Vortrag ist kostenlos. Über einen freiwilligen Beitrag in Höhe von 10 Euro zugunsten des Fördervereins Gmünder Südstadt zur Finanzierung neuer Spielgeräte auf dem Spielplatz Südbahnhof freut sich der Förderverein.
Eine Anmeldung bis Freitag, 24. April über die Stadtteil-Koordinatorin Birgit Klein unter der Rufnummer: 0176/17071546 oder per Mail an:
29. April 2026: Informationen zur Patientenverfügung
Am Mittwoch, 29. April, bietet das Seniorennetzwerk Göppingen in Kooperation mit dem Stadtseniorenrat Göppingen eine kostenlose Veranstaltung zum Thema Patientenverfügung an. Die Veranstaltung findet von 15 bis 16 Uhr im Bürgerhaus, Kirchstraße 11, statt. Christine Schlenker vom Stadtseniorenrat Göppingen informiert, wie wichtig es ist, frühzeitig eine Patientenverfügung zu erstellen. Unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand kann jede Person plötzlich in eine Lage geraten, in der nicht mehr selbst über eine medizinische Behandlung oder einen ärztlichen Eingriff entschieden werden kann. Mit einer Patientenverfügung wird im Voraus selbst festgelegt, welche medizinischen Maßnahmen gewünscht oder abgelehnt werden. Auch Unsicherheiten bei schwierigen Entscheidungen können den Angehörigen erspart werden. Es gibt eine ganze Reihe von Fragen rund um das Thema Patientenverfügung. Beispielsweise welche Entscheidungen in einer Patientenverfügung festgelegt werden können und wie bindend dies für medizinisches Fachpersonal oder auch für Betreuerinnen und Betreuer sind. Anmeldungen werden erbeten bis 27. April bei Birgit Dibowski unter der Telefonnummer (07161) 650-52015 oder per Mail an
7. Mai 2026: Tagung zum Tag der Pflege
Der Pflegebereich in Europa steht vor erheblichen Herausforderungen: Fachkräftemangel, teils prekäre Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen von Betreuungskräften, schwarze Schafe unter Vermittlungsagenturen, langwierige Anerkennungsverfahren und die Abwanderung ausländischer Pflegekräfte aus dem ländlichen Raum sind nur einige der drängenden Probleme. Vor diesem Hintergrund laden die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostwürttemberg - Ostalbkreis, die Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Schwäbisch Gmünd, die Abteilung Senioren der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Euro-Point und die Gmünder VHS zu einer Veranstaltung ein, die sich anlässlich des Tages der Pflege mit Herausforderungen und Good-Practice-Beispielen befasst und Informationen zur facettenreichen Thematik gibt.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai 2025 von 17.30 bis 20 Uhr in der Gmünder VHS, Münsterplatz 15, statt. Bereits ab 17 Uhr sind die Gäste zu einem alkoholfreien Aperitif eingeladen.
Inkeri Klomsdorf, Betriebswirtin und Führungskraft, und Juniorprof. Dr. Veronika Anselmann, Leiterin des Instituts für Pflegewissenschaften an der PH Schwäbisch Gmünd, geben in Impulsvorträgen einen Überblick über die europolitische Bedeutung der Pflege (Klomsdorf) und einen Einblick in "Die zentrale Rolle pflegender Angehöriger in der Versorgung vor Ort“ (Anselmann).
Lokal geht es weiter mit dem interaktiven Austausch mit Fachorganisationen, die mit Informationen vor Ort sind, wie die Pflegekampagne Ostalbkreis, das Ostalbkreis-Bündnis, der Pflegestützpunkt, die Pflegeschule St. Loreto, die katholische Betriebsseelsorge, der Vermittlungsdienst FairCare und das Projekt Care for Future der AJO. Im interaktiven Austausch
werden Herausforderungen und Best-Practices zur Pflege, zur Pflege-Migration und zu solidarischen Strukturen erörtert.
Die Veranstaltung richtet sich an alle am Thema Interessierten, insbesondere an Arbeitgeber aus Pflegeeinrichtungen sowie aus der häuslichen Pflege, an Pflege- und Betreuungskräfte sowie an Fachpersonen, die beruflich mit diesen Themen befasst sind. Auch für junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen, kann diese vernetzende Veranstaltung wichtige Informationen geben und Möglichkeiten aufzeigen. Wer gerade im privaten Umfeld Pflege für Angehörige benötigt, findet viele Ansprechpersonen und Institutionen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind via E-Mail erbeten:
