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Sicherheit

Türe immer abschließen


Eine Seniorin entdeckt, dass ihr Schmuck gestohlen wurde. Foto: Polizei

Die Mehrzahl aller Einbrüche wird nicht von „Profis“ verübt, sondern von Gelegenheitstätern, die zum Beispiel versuchen, mit einfachen Hebelwerkzeugen Fenster und Türen aufzubrechen. Doch schon einfache Maßnahmen können helfen, einen Einbruch zu verhindern.

Entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig zur Tageszeit, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind, also zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, aber auch am frühen Abend oder an den Wochenenden. Weit über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche werden tagsüber begangen. 

In Wirklichkeit dürfte die Zahl aber noch höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen – etwa auf Grund einer urlaubsbedingten Abwesenheit der Wohnungsinhaber – die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist. Die Polizei rät, die Haustür abzuschließen, auch wenn man das Heim nur für kurze Zeit verlässt. 
Auch Fenster, Balkon- und Terrassentüren sollen verschlossen sein. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster. Schlüssel sollten niemals draußen versteckt werden. Einbrecher finden jedes Versteck.
Bei Schlüsselverlust den Schließzylinder auswechseln. Zudem sollte man auf Fremde in der Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück achten und bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei infomieren. Auf Hinweise auf eine Abwesenheit zu Hause, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.
ist zu verzichten. 

Zusätzlich empfiehlt die Polizei eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen. Ergänzende Sicherheit bietet zum Beispiel eine Einbruch- und Überfall-Meldeanlage. Damit werden Einbruchsversuche automatisch gemeldet und man kann den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen. Die Polizei empfiehlt außerdem, eine Wertgegenstandsliste zu führen. Sie kann helfen, (auch fotografierte) Wertgegenstände vollständig zu katalogisieren.

Sicherheit

Die Chatliebe kann böse enden

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Wer seine große Liebe im Chat finden will, sollte vorsichtig sein. Es könnte sein, dass die Person am
anderen Ende der Leitung vielleicht nicht die ist, für die sie sich ausgibt.
Foto: Pixabay

Sie versprechen viel und wollen doch nur ans Geld ihrer angeblich Angebeteten: Betrüger, die übers Internet ihre „große Liebe“ suchen und dann das aufgebaute Vertrauen missbrauchen. Die Polizei rät, nicht nur Herz, sondern auch den 

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und damit auch die Zeit, in der sich Singles verstärkt nach einem Partner oder einer Partnerin sehnen. Seit der Beginn der Corona-Pandemie nutzen viele das Internet, um neue Kontakte zu finden. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, so die Polizei in Aalen. Auf entsprechenden Portalen und Onlineseiten würden sich auch Betrüger herumtreiben und ein falsches Spiel mit der Liebe spielen.

Eine Frau aus dem Rems-Murr-Kreis wurde Opfer der Liebesbetrüger. Ein Mann nahm über Facebook Kontakt zu der 56-Jährigen auf. Er stellte sich als amerikanischer Militärarzt vor und gab an, dass er sich aktuell in einem Auslandseinsatz befindet. Anschließend weckte er mit Geschichten über seine vor drei Jahren verstorbenen Frau und anderen Schicksalsschlägen das Interesse der Schwäbin. In täglichen Chats zwischen dem Betrüger und dem Opfer konnte der angebliche Amerikaner das Vertrauen der Frau gewinnen konnte. 
Aufkommendes Misstrauen konnte der Mann sofort durch schlüssige Erklärungen im Keim ersticken. Weiter beteuerte er immer wieder, dass er ein ehrlicher und treuer Mann sei und überschüttete die Dame mit Liebesbekundungen. Er erzählte von seiner zehnjährigen Tochter, die sich kurz darauf bei der 56-Jährigen meldete und diese als Stiefmutter in der Familie begrüßte. Der vermeintliche Militärarzt stellte seinem Opfer in Aussicht, dass er bald nach Deutschland komme, da sein Auslandseinsatz in absehbarer Zeit beendet sei. Dann könnten sich die beiden endlich persönlich treffen.

Doch es kam dann alles ganz anders: Der Geliebte schrieb, dass sein Vermögen auf einem Festgeldkonto angelegt sei und er aus dem Ausland nicht darüber verfügen könne. Da der Wunsch nach einem Treffen größer als die Zweifel der Frau war, überwies sie dem Mann das Geld für ein Flugticket. Auf dem Flughafen wartete die allerdings vergeblich auf den Liebsten. 

Abends meldete er sich, dass er einen Unfall auf dem Weg zum Flughafen gehabt habe und mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liege. Er bat die Frau wiederholt um Geld, um die Krankenhausrechnungen bezahlen zu können.

Aus Sehnsucht und in der Hoffnung auf ein baldiges Treffen überwies die Frau wiederholt Geldbeträge auf verschiedene ausländische Konten. Insgesamt flossen etwa 100 000 Euro. Dies schien für die Frau verkraftbar, da der Mann ihr versprach in Deutschland mit seinem großen Privatvermögen eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Erst bei einem Gespräch mit der Mitarbeiterin einer Bankfiliale wurde die Frau auf den Betrug aufmerksam gemacht. Die Ernüchterung und der Schock für die Frau war natürlich groß.

Wie viele Menschen auf falsche Partnersucher reinfallen ist nicht bekannt. Die Polizei geht von einer hohen Dunkelzifer aus, denn aus Scham und Kränkung würden sich viele Betroffene nicht melden. 
Die Polizei rät, auf Partnerbörsen und Chatportalen vorsichtig zu sein. Zwar seien derartige Portale dafür da, neue soziale Kontakte zu knüpfen, allerdings sollte immer daran gedacht werden, dass die Person am anderen Ende der Leitung vielleicht nicht die ist, für die sie sich ausgibt. 

Sicherheit

Klingelt's wenn es klingelt?

Von Rüdiger Gramsch

Mit so genannten Schockanrufen lassen sich viele Senioren von Telefonbetrügern aufs Glatteis führen. Die Betroffenen überweisen hohe Geldbeträge, um einen vermeintlichen Verwandten, zumeist Kinder oder Enkel, aus der Patsche zu helfen. Doch die Geschichten sind nicht wahr. Die Initaitive Sicherer Landkreis Göppingen macht deshalb in einer Kampagne auf die Masche der Telefonbetrüger aufmerksam.
„Rate mal, wer dran ist“ Ob als falsche Enkel oder falsche Polizisten – Betrüger versuchen in letzter Zeit immer häufiger, mit ihren Maschen an das Geld von Senioren zu kommen. Und das oft mit Erfolg.

Mit Schockanrufen halten Betrüger vorwiegend ältere Menschen in Atem. Sie gaukeln dem Angerufenen vor, dass sein Kind oder Enkel in finanziellen Nöten ist und schnell einen zumeist vierstelligen Geldbetrag benötigt, um aus dem Schlamassel herauszukommen. Weil sich die Zahl der Anrufe häufen, gibt es auch immer mehr Opfer.

Dem will jetzt die Initiative sicherer Landkreis entgegenwirken. Sie startet die Kampagne „Hat es bei Dir geklingelt?“ Die Aktion geht auf eine Idee von Geschäftsführer Ralf Liebrecht zurück, der darauf setzt, dass die flotten Sprüche auf den zu verteilenden bunten Karten bei den Senioren wirken, wenn diese von Betrügern angerufen werden und ihnen eine schockierende Gesichte aufgetischt wird. „Da sollte es bei den Betroffenen dann klingeln“, so Liebrecht, der - selbst Polizeibeamter - die Aktion in der Hauptversammlung der Initiative in Süßen den Mitgliedern vorgestellt hat.

Durch die Gestaltung der Postkarte  und vor allem deren Rückseite mit Prävemntionstipps sollen Angehörige und/oder Bekannte ihre Liebsten, Nachbarn, Bekannte/Freunde persönlich auf die Betrugsmaschen hinweisen und ihnen klar machen, dass es sich um Betrüger handelt, wenn telefonisch hohe Geldbeträge gefordert werden. „Die Karten sind nicht nur ein Flyer, sondern eine persönliche Message.

Zwölf Kartenmotive gibt es insgesamt, zwei Sprüche hat Liebrecht zusammen mit einer Realschuleklasse aus Süßen entwickelt. Und das nicht ohne Grund, denn ein Ziel der Aktion ist es, dass junge Menschen ihre älteren Angehörige auf die Telefonbetrügereien aufmerksam machen und ihnen die Karten übereichen, die dann, so Liebrechts Wunsch, am besten nahe am Telefon aufgestellt oder aufgehängt werden sollten, damit es wirklich klingelt, wenn die Gauner anrufen.

Die Schäden, die die Telefonbetrüger anrichten, sind immens. Allein in Baden-Württemberg, so Liebrecht, gelangen die Gauner mit ihrer Masche an gut zehn Millionen Euro jährlich. Das Vorgehen der Betrüger ist dabei immer gleich. Der Anrufer schockt den älteren Menschen am anderen Ende der Leitung mit einer schlechten Nachricht: Sohn oder Tochter (oder Enkel) hatte einen Unfall, liegt im Krankenhaus oder braucht schnell Geld, um eine preisgünstige Wohnung zu kaufen. Der Angerufene soll dann vier- oder fünfstellige Geldbeträge einem vermeintlichen Freund übergeben, der zeitnah vorbei kommt. Klappt die erste Geldübergabe folgt zumeist noch eine Fortsetzung der unwahren Geschichte und es wird weiteres Geld verlangt - und oft dann auch bezahlt. Dass Kind oder Enkel von einer unbekannten Nummer aus anrufen, begründen die Betrüger damit, dass das bisherige Handy kaputt sei und man ein neues mit einer anderen Nummer habe. 

Neben den Schockanrufen über das vermeintliche Schicksal von Familienangehörigen, versuchten auch „falsche Polizisten“ an das Geld älterer Menschen zu kommen. Sie warnen  in einem Anruf - auf dem Telefondisplay erscheint in der Regel die Notrufnummer 110 - vor einer Diebesbandes, die angeblich in der Nachbarschaft unterwegs sei. Deshalb sei es besser für den Angerufenen, Schmuck, Geldbeträge und Wertgegenstände dem gleich vorbekommenden Polizeibeamten auszuhändigen und es somit in Sicherheit zu bringen. Der, der die Wertsachen dann abholt, ist allerdings kein Polizist, sondern einer der Gauner.      

 

TIPP

Das rät die Polizei

- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie   sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
-  Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Ändern Sie ihren Telefonbucheintrag und verzichten Sie dort auf die Nennung Ihres Vonnamen.   Das macht Betrügern es schwerer, Sie ausfindig zu machen.      

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